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Gleich zweimal mussten die Mädchen des TV Meppen in der letzten Woche antreten - und zogen sich ganz gut aus der Affäre.

Sehr überraschend kam der eine Punkt beim 20:20 in Emlichheim, der ausgiebig bejubelt wurde. Nachdem mit Annemarie, Tessa, Josefine und auch Luise fast alle 'Großen' fehlten, mussten die Mädchen mit Verstärkung von Jette und Sarah aus der E-Jugend mit nur zwei Ersatzspielerinnen nach Emlichheim reisen.

Schnell ging Emlichheim mit 4:0 in Führung und es sah alles danach aus, als würden die Gäste mit einer Niederlage nach Hause fahren, doch plötzlich drehten die Mädels auf. Mit spielerischen Mitteln wurde die körperlich total überlegene Heimmannschaft im Laufe des Spiels an den Rande einer Niederlage gedrängt. Halbzeitstand 12:11. Mia zog auf Rückraum Mitte die Fäden, traf beinahe nach Belieben und setzte klug ihrer Mitspielerinnen ein. Aber auch alle Anderen wuchsen über sich hinaus und gaben alles, so dass es Mitte der zweiten Halbzeit mit dem 14:15 die erste knappe Führung für Meppen gab., Dass es schließlich 'nur' zu einem Unentschieden reichte, lag daran, dass sich alle 9 Spielerinnen gegen die großgewachsenen Emlichheimerinnen vollkommen verausgabt haben und in den letzten 5 Minuten einfach die Kraft fehlte, die auch mit einer Auswahlspielerin besetzten Gastgeber in Schach zu halten. Aber auch so war es ein mitreißendes Spiel und ein hochverdienter Punkt.

Leider fehlten mit Tessa und Annemarie sowie Lina auch am Samstag beim Spiel wiederum wichtige Spielerinnen, doch Luise und Josefine konnten wieder dabei sein. In einem von beiden Seiten sehr engagiert geführten Spiel behielten die Harenerinnen jedoch letztlich mit 19:17 die Oberhand.

Bis zum Halbzeitstand von 11:10 lief für den TV eigentlich alles nach Plan, obwohl die Abwehr lange nicht so stark stand wie noch in Emlichheim. Mehrfach konnte sich Luise durch ihre individuelle Klasse auszeichnen, obwohl sie vormittags schon ein aufreibendes Auswahltraining hinter sich gebracht hatte. Alle Mädchen spielten bis vor das Tor der Harenerinnen prima Handball und kamen oftmals relativ frei zum Wurf - allein das Wurfglück war nicht auf Seiten der Gastgeberinnen. So blieb es bis zum 16:16 in der zweiten Halbzeit ausgeglichen, obwohl wir ein klares Chancenplus hatten. Schließlich waren die Fehlwürfe auch ausschlaggebend dafür, dass die Harenerinnen sich zuletzt einen Vorsprung erarbeiten konnten, obwohl die Meppener spielerisch besser waren. Schade zwar, aber kein Beinbruch.

Im letzten Spiel geht es am Sonntag, 2.4. nach Bentheim. Hier können wir eine insgesamt sehr gute Saison mit einem Sieg zum Abschluss krönen.